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Heute noch im Programm

Berliner Philharmoniker live im Kino – Saison 2014/15

(Live Übertragung in HD aus der Philharmonie in Berlin)


 

Fr 26. Sep 2014 19.30 Uhr
LIVE AUS DER BERLINER PHILHARMONIE
(19:30 Uhr - ca. 22:00 Uhr / 1 Pause)

Berliner Philharmoniker
Sir Simon Rattle Dirigent


Robert Schumann Symphonie Nr. 4 d-Moll (Urfassung von 1841 ) (29’)
Johannes Brahms Symphonie Nr. 4 e-Moll (42’)

 

Seien Sie live dabei, wenn sich die Berliner Philharmoniker mit Ihrem Chefdirigenten Sir Simon Rattle zwei herausragenden sinfonischen Werken der Romantik widmen und lassen Sie sich von den dynamisch-frischen Interpretationen mitreißen.


»Einer der größten Dirigenten unserer Zeit«
Gramophone über Sir Simon Rattle

 

Aufführungen der Symphonien von Brahms und Schumann gehörten in den letzten Jahren zu den herausragenden Ereignissen der Ära Simon Rattle bei den Berliner Philharmonikern. Nun stellen Orchester und Dirigent die Symphonien beider Komponisten einander direkt gegenüber: ein faszinierendes musikalisches Doppelporträt zweier Großmeister der romantischen Musik

Bereits in der zweiten Hälfte der 1850er-Jahre hatte Johannes Brahms an der Publikation der nachgelassenen Werke Robert Schumanns mitgewirkt. Dabei setzte er sich im Fall der d-Moll-Symphonie für die Urfassung ein – die 1841 komponierte und uraufgeführte Symphonie hatte Schumann zehn Jahre später einer grundlegenden Revision unterzogen und als »Nr. 4« drucken lassen. Brahms bevorzugte die erste Version, vor allem wegen ihres transparenteren Klangbildes, und veranlasste – sehr zum Unmut von Schumanns Witwe Clara – eine separate Ausgabe jener Komposition, die sich u. a. in der Instrumentation, durch schnellere Tempi und die knappere Final-Introduktion von der späteren Fassung unterscheidet. Auch Sir Simon Rattle hat sich zum Abschluss des philharmonischen Schumann- Brahms-Zyklus für die selten zu hörende Erstfassung der d- Moll-Symphonie entschieden. Sein Votum für die frühe Fassung des Werks begründet Sir Simon u. a. damit, dass Schumann 1851 zwar »grundsätzlich exakt dasselbe Material verwendet, dieselben Noten«, dabei aber »eine Symphonie voller Leichtigkeit, Anmut und Schönheit in eine Symphonie aus Finsternis, Wahn und Zwang verwandelt«.
Anschließend steht mit Brahms’ 1884/1885 entstandener Vierter ein Werk auf dem Programm, über das Hans von Bülow noch vor der Premiere an seinen Berliner Konzertagenten Hermann Wolff begeistert berichtete: »Nr. 4 riesig, ganz eigenartig, ganz neu, eherne Individualität. Atmet beispiellose Energie von a bis z.« Joseph Joachim notierte anlässlich der Berliner Erstaufführung am 1. Februar 1886: »Der geradezu packende Zug des Ganzen, die Dichtigkeit der Erfindung, das wunderbar verschlungene Wachstum der Motive noch mehr als der Reichtum und die Schönheit einzelner Stellen, haben mir’s geradezu angetan, so daß ich fast glaube, die e-moll ist mein Liebling unter den vier Symphonien.«

 



Fr 6. März 2015 19.30 Uhr
LIVE AUS DER BERLINER PHILHARMONIE

(19:30 Uhr - ca. 22:10 Uhr / 1 Pause)

Berliner Philharmoniker
Bernard Haitink Dirigent
Isabelle Faust Violine

Ludwig van Beethoven Violinkonzert D-Dur (42’)
Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 6 F-Dur »Pastorale« (40’)


Erleben Sie mit den Berliner Philharmonikern unter dem Altmeister Bernard Haitink einen großen Klassik-Abend mit gleich zwei Meisterwerken Beethovens. Lassen Sie sich in pastorale Weiten entführen und von Isabelle Faust und der strahlenden Leuchtkraft ihres Geigentons in dem berühmten Violinkonzert verzaubern.

»Ihr Klang hat Leidenschaft, Biss und er elektrisiert, aber er ist auch von einer entwaffnenden Wärme und Süße, die den verborgenen Lyrismus der Musik sichtbar werden lässt ...«
New York Times über Isabelle Faust

 

Altmeister Bernard Haitink dirigiert zwei der populärsten Werke Ludwig van Beethovens. In der Sechsten Symphonie zeigt sich der Komponist von ungewohnt entspannter Seite: Nicht Drama und Kampf stehen im Mittelpunkt, sondern die menschlichen Empfindungen im Angesicht der Natur. Im berühmten Violinkonzert begegnen wir zuvor Isabelle Faust, die in den letzten Jahren zu einer der weltweit gefragtesten Geigerinnen avanciert ist.

Seit Jahren gehört Isabelle Faust zu den führenden Geigerinnen weltweit: »Ihr Klang hat Leidenschaft, er hat Biss und er elektrisiert«, so die New York Times, »aber er ist auch von einer entwaffnenden Wärme und Süße, die den verborgenen Lyrismus der Musik sichtbar werden lässt.« Bei der Frage, welche Musik ihre »Dornröschen«-Stradivari von 1704 am liebsten mag, muss sie nicht lange überlegen: »Wenn ich ein ideales Stück herauspicken sollte, wäre es Beethovens Violinkonzert. Leichtfüßige, sehr hell strahlende Musik, nichts, was zu erdig klingt. An ihren besten Tagen hat diese Geige eine unglaubliche Leuchtkraft, sehr silbrig-golden. Der sehr helle Beethoven-Klang kommt auch mir selbst sehr entgegen, das ist mit meiner Natur und meinen Emotionen gut zu vereinbaren.«
Zu Gast bei den von Bernard Haitink dirigierten Berliner Philharmonikern präsentiert Isabelle Faust mit ihrer »Dornröschen« (die den Beinamen trägt, weil sie erst 150 Jahre lang auf einem Dachboden verschollen war, um nach ihrer Wiederentdeckung nochmals für lange Zeit in einem Tresor zu verschwinden) nun das »ideale Stück«: Beethovens Violinkonzert. Anschließend steht eine der beliebtesten Beethoven-Symphonien auf dem Programm, nämlich die Pastorale mit ihrem berühmten Vogelkonzert im zweiten Satz, bei dem sich im Manuskript die Namen der entsprechenden Vögel finden: Nachtigall (Flöte), Wachtel (Oboe) und Kuckuck (Klarinette). Rein musikalisch handelt es sich hier um eine quasi frei vorgetragene Kadenz für drei Soloinstrumente, wodurch die Symphonie für kurze Zeit den Charakter einer Concertante annimmt.


 

 

So 10. Mai 2015 19.30 Uhr
LIVE AUS DER BERLINER PHILHARMONIE

(19:30 Uhr - ca. 22:00 Uhr / 1 Pause)
Berliner Philharmoniker
Mariss Jansons Dirigent
Frank Peter Zimmermann Violine

Béla Bartók Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta (26’)
Dmitri Schostakowitsch Violinkonzert Nr. 2 cis-Moll (29’)
Maurice Ravel Daphnis et Chloé, Suite Nr. 2 (17’)

 

Freuen Sie sich auf einen Abend voll musikalischer Leidenschaft: Erleben Sie die Berliner Philharmoniker unter Maestro Mariss Jansons mit drei ebenso abwechslungsreichen wie energiegeladenen Werken, zusammen mit dem großen Geigenvirtuosen Frank Peter Zimmermann.

»Viele halten Mariss Jansons für den besten Dirigent der Welt«
The Observer

 

Mariss Jansons, ein enger Freund der Berliner Philharmoniker, präsentiert hier ein außergewöhnlich farbiges Programm mit Bartóks Musik für Streichinstrumente, Schlagzeug und Celesta, mit Ravels Daphnis et Chloé sowie Schostakowitschs Violinkonzert Nr. 2 mit Frank-Peter Zimmermann als Solist. Auf verschiedenem Wege verbreiten die Werke eine gemeinsame Botschaft: dass nämlich bedingungslose Modernität und sinnlicher Klangzauber keineswegs Gegensätze sein müssen.


In seiner Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta gelang es Béla Bartók, ein dichtes Netz von Klangfarbenbeziehungen zu knüpfen, in dem sich kontinuierliche Übergänge und unvermittelte Kontraste gegenüberstehen. Die große Bedeutung, die dem Orchesterklang zukommt, unterstreicht die auf klangräumliche Wirkungen abzielende Aufstellung der Instrumentalisten: Laut Partitur sind die in zwei Quintette aufgeteilten Streicher links und rechts vom Podium so zu platzieren, dass sich beide Gruppen am äußersten Ende des Halbkreises in den Kontrabässen berühren, während die Mitte des Podiums dem Schlagwerk vorbehalten bleibt. Mariss Jansons hat Bartóks »Meisterwerk« (Paul Sacher) für sein Gastdirigat bei den Berliner Philharmonikern ausgewählt, ebenso wie die Zweite Suite aus Maurice Ravels »Symphonie chorégraphique« Daphnis et Chloé, die Igor Strawinsky als »eines der schönsten Produkte in der gesamten französischen Musik« bezeichnete.
Zwischen diesen beiden Werken widmet sich Frank Peter Zimmermann Dmitri Schostakowitschs hochoriginellem Ersten Violinkonzert – einem Werk, dessen Premiere verschoben werden musste, da das sowjetische Zentralkomitee kurz vor der Vollendung ein faktisches Verbot von konzertanter Instrumentalmusik ausgesprochen hatte. Während die sowjetische Premiere am 29. Oktober 1955 in Leningrad mit dem Widmungsträger David Oistrach totgeschwiegen wurde, geriet die zwei Monate später erfolgte amerikanische Erstaufführung mit demselben Solisten in der New Yorker Carnegie Hall zur Sensation: Dimitri Mitropoulos, der die New Yorker Philharmoniker dirigiert hatte, reagierte auf den nicht enden wollenden Beifall, indem er die Partitur dem jubelnden Publikum entgegenhielt.


(LIVE ÜBERTRAGUNG - ZEITEN KÖNNEN VARIIEREN!) 

Preis pro Ticket: 19,- EUR (inkl. Sekt während der Pause)

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Die Berliner Philharmoniker Live im Kino

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